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Flecken auf Textilien durch Inhaltsstoffe von Kosmetika

Flecken auf Textilien durch Inhaltsstoffe von Kosmetika

Unter Polyquaternium werden verschiedene Stoffe zusammengefasst, die Textilien, Haut oder Haare geschmeidig machen. Daher sind diese Stoffe z.B. in Duschgel oder in Haarshampoos und -spülungen zu finden. Das Wort „Polyquaternium“ deutet darauf hin, dass in den Substanzen pro Molekül viele (poly) Bestandteile enthalten sind, die positiv geladen sind. Wichtigster Teil dieser Bestandteile ist ein Stickstoffatom dass vier (lat. quattuor) Bindungpartner hat. Daher werden enthaltenen chemischen Gruppen historisch als „quaternäre“ Stickstoffgruppen bezeichnet. Diese wirken als Vermittler zwischen Molekül und Oberfläche, so dass sich die Substanzen an den Oberflächen, die wie Haar und Textilien meist negativ geladen sind, festhalten können. Die Ziffer im Namen des Stoffes ist leider nicht systematisch, so dass dies nur eine Nummer ist um verschiedene Stoffe in Listen zu unterscheiden. Hier hilft nur detektivische Arbeit weiter. Ein guter erster Angriffspunkt ist die INCI-Liste der Europäischen Union, aber selbst dort findet man für Konsumenten nur wenig brauchbare Informationen. Selbst für einen Experten findet sich hier nur ein erster Hinweis auf die konkrete Substanzklasse, die dann recherchiert werden kann.

Ist das ein Problem für Textilien? ja, wenn man Duschgel, Shampoo oder Spülungen z.B. mit dem handtuch aufwischt.Erst einmal passiert nichts, aber nach mehrren Waschzyklen kann es sein, dass die betroffenen Stellen schneller vergrauen als andere Wäscheteile. Dann aber hat man meist vergessen, woher die vergrauten Stellen kommen, da der Kontakt dann in der Regel schon mehrere Wochen oder Monate her war. Was kann man machen: Wenn die Vergrauung da ist erst einmla nichts. Daher besser vorher darauf achten.

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